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Einem gemeinsamen Europa gehört die Zukunft

Bundesministerien und Bundespresseamt leuchten für ein starkes Morgen

Jedes Jahr erhalten drei Künstler:innen die Möglichkeit, im vielleicht höchstgelegenen Atelier Berlins zu arbeiten und auszustellen: dem Dachatelier und den umlaufenden Terrassen auf dem Auswärtigen Amt. Das Artist in Residence-Programm – 2015 vom Auswärtigen Amt in enger Kooperation mit dem Landesverband Berliner Galerien begründet – richtet sich an Künstler, die aus dem Ausland stammen oder die sich in ihrer Arbeit intensiv mit globalen Themen auseinandersetzen. Mit dem Programm entsteht im Auswärtigen Amt ein Raum für grenzüberschreitende Kunst am Knotenpunkt der deutschen Außenpolitik. Anlässlich seiner Residenz schuf der in Honkong und in Berlin lebende und arbeitende Künstler Isaac Chong Wai die Video-Performance Falling Reversely. Im Laufe der Geschichte und ganz aktuell in der Corona-Pandemie sind viele asiatische Menschen Opfer rassistischer Angriffe im öffentlichen Raum geworden – wie auch der Künstler selbst. Isaac Chong Wai arbeitete für die Video-Performance mit in Berlin ansässigen asiatischen Performer:innen zusammen, um mittels kollektiver Körperbewegungen Solidarität zu üben. Falling Reversely, das sich gegen institutionelle Gewalt und Übergriffe gegen asiatische Menschen richtet, kehrt die Bewegungen des Fallens um. Als würden die Performer:innen ein Ritual praktizieren, teilen sie den kollektiven Schmerz von Verletzungen und fordern die Autonomie ihrer eigenen Körper zurück.

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