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Bundesministerium der Finanzen (BMF)

Der Festival-Beitrag des Bundesfinanzministeriums erzählte die Geschichten seines Dienstgebäudes, die eng verbunden sind mit der Geschichte der Berliner Mauer: Am 7. Oktober 1949 wurde im großen Saal des Gebäudes die DDR gegründet und es zog das „Haus der Ministerien“ ein, ein Zentrum der DDR-Regierung. Gegen diese erhob sich nur dreieinhalb Jahre später – am historischen 17. Juni 1953 – ein Volksaufstand vor dem Gebäude, der blutig niedergeschlagen wurde. An die Opfer wird heute mit dem Platz an der Leipziger Straße erinnert. Am Ort der DDR-Gründung kam es am 15. Juni 1961 zu einer der bekanntesten Lügen der Geschichte: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“, sagte der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht bei einer Pressekonferenz. Nur einige Monate später begannen Ost-Berliner Bauarbeiter mit der Errichtung der Berliner Mauer, die direkt am heutigen Detlev-Rohwedder-Haus vorbeilief und als Mahnmal in Teilen dort heute noch zu sehen ist. Vom Dach des Gebäudes kam es in der Nacht zum 28. Juli 1965 zu einer spektakulären Flucht von Ost nach West: Mit einem Drahtseil flüchtete die Familie Holzapfel über die Berliner Mauer vor dem ostdeutschen Regime in die Freiheit. All diese Ereignisse erinnern uns daran, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist und wir sie jeden Tag aufs Neue verteidigen müssen. Das war die Botschaft einer spektakulären interaktiven Festival-Aktion des Ministeriums, an der sich alle über die sozialen Medien beteiligen und die Mauer noch einmal einreißen konnten.

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