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Die großflächige Projektion auf der Kirche bedeckte die gesamte Fassade auf der Seite zur Tauentzienstraße und kombinierte Motive aus der historischen Eingangshalle der alten, 1943 kriegszerstörten Kirche von 1895 mit den traumhaften Glaswänden des Kirchenneubaus, einem französisch-deutschen Gemeinschaftswerk von 1961. Das aufwändige und filigrane Motiv wurde von Daniel Margraf gestaltet.

Im Wechsel erschien die Turmruine unter dem Titel „Sparkling Church“ von Fotokünstler Sven Hoffmann in perlendes Wasser aufgelöst. Grund dafür war seine Installation „Collecting Liquid Memories“, die Teil des weltumspannenden Kunstprojekts „Aqua Globalis“ ist. Es soll die Verfügbarkeit von sauberem Wasser in den Mittelpunkt der Wahrnehmung setzen. Wasser: Klar, kühl, funkelnd und bewegt. So sieht es Sven Hoffmann und hält es in Fotos fest. Seit Jahrzehnten reist er um die Welt und fotografiert das nasse Element in all seiner Schönheit. Doch dort, wo diese wunderschönen und beeindruckenden Aufnahmen entstanden sind, wird es schon bald kein Wasser mehr geben. Umwelteinflüsse und der Mensch lassen den Wasserspiegel stetig sinken. Collecting Liquid Memories ist eine künstlerische Installation austrocknender oder verschmutzter Gewässer, die Flaschen zeigt, die mit dem Wasser der versiegenden Gewässer befüllt sind. Die Projektion der Gedächtniskirche wurde unterstützt durch den Rotary Club Berlin, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Aqua Globalis.

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